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Frankfurt am Main, 07.08.2019 12:00:00

Am 2. August 2019 veranstaltete die Frankfurt School of Finance & Management einen Semesterabend für die Studierenden des Bachelor of Arts am Hamburger Standort. 20 Studierende, Alumni und Dozenten kamen zum Vattenfall Heizkraftwerk Moorburg, das vor den Toren Hamburgs steht.

Das Kraftwerk ist erst seit 2015 in Betrieb. Die Referentin von Vattenfall, Gudrun Bode, sprach über die Historie des Heizkraftwerks. Ursprünglich – und das geht zurück auf die ersten Planungen im Jahr 2002 – sollte dieses HKW die Stromversorgung von ganz Hamburg übernehmen und dazu auch noch als Wärmelieferant für 140.000 Haushalte fungieren. Aufgrund politischer Entscheidungen kam es jedoch anders. Daher mussten vorherige Pläne geändert werden und nur die Hälfte Hamburgs wird nun mit Energie durch das HKW versorgt.

Nun soll in 2038 bereits wieder Schluss sein. Nach dem Vortrag kommen Zweifel auf, ob man wirklich ohne konventionelle Kraftwerke auskommen wird. Zwar sind die regenerativen Stromquellen, wie Wind und Sonne, deutlich auf dem Vormarsch, jedoch müssen noch neue Stromtrassen gebaut werden, um den Strom deutschlandweit zu verteilen. Außerdem ist regenerativer Strom stark wetterabhängig. Eine Abhilfe wären Energiespeicher, aber die wirklich ökologischen, die sogenannten Wasserpumpspeicher, sind im Ausbau limitiert. Als Folge braucht man zum Ausgleich der Schwankungen aus der regenerativen Energiegewinnung die traditionellen Kraftwerke, die in Sekundenschnelle einspringen können.

All das und noch einiges mehr erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Semesterabend. Außerdem konnten sie bei einer Betriebsbesichtigung erleben, wie die Kohle zum Heizkraftwerk kommt und anschließend zu Energie umgewandelt wird.

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